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Talbot-Lago T26 Grand Sport (VIN 110057)


1950

Talbot-Lago T26 Grand Sport (VIN 110057) (1950) Frankreich
Markenzeichen   Flagge

Nach dem zweiten Weltkrieg gehörten die 4,5-Liter-Talbo-Lago bis 1951 zu den erfolgreichsten Sport- und Formel-1-Rennwagen. 1950 gewann Louis Rosier mit seinem Sohn Jean-Louis das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wobei er seinen Filius nur für knapp eine Stunde ans Lenkrad ließ. Die übrigen 23 Stunden fuhr er selbst.

Auch dieses Modell (Chassis-Nr. 110057) wurde ursprünglich für das 24-Stunden von Le Mans im Jahr 1950 gebaut, wurde jedoch nicht rechtzeitig zum Rennen fertig. Es wurde daher zeitnah an Louis Rosier verkauft, der es für die 1951er Ausgabe des 24-Stunden-Klassikers anmeldete. Sein Beifahrer war der große Juan Manuel Fangio! Doch der Wagen mit der Startnummer 6 schied in der 9. Rennstunde mit einem Leck im Öltank aus. Das austretende heiße Öl verletzte dabei Fangio sogar.

Nach dem Rennen wurde der Wagen von der Carrozzeria Motto mit einem geschlossenen Aufbau für weitere Sportwagen-Rennen, unter anderem das 1952er Rennen in Le Mans versehen. Zunächst wurde es jedoch beim Grand Prix in Monaco 1952 eingesetzt, wo 110057 mit Co-Pilot Maurice Trintignant am Steuer jedoch in Runde 37 ausschied. Der nächste Einsatz erfolgte beim Grand Prix von Reims 1952, wo sich jedoch der Pilot Eugène Chaboud nicht qualifizieren konnte.

1953 wurde 110057 an Georges Grinard verkauft, der den Wagen im 53er Coupé du Salon in Montlhéry einsetzte. Erneut fiel der Talbot jedoch aus, nachdem er in der Qualifikation noch Zweiter gewesen war. Bei den 12 Stunden von Casablanca im Dezember 1953 war dann der "Pay-Driver" Lino Fayen, der den nächsten Ausfall verursachte: Dieses ignorierte mehrfach Signale für einen Tankstopp anzuhalten und rollte schließlich ohne Benzin in der Mitte der Strecke aus

Für 1954 wurde 110057 erneut zu den 24 Stunden von Le Mans angemeldet. Als Fahrer waren Georges Grigard und Guy Mairesse vorgesehen, doch Mairesse wurde am 25. April 1954 beim Training zum Coupe des Paris in Monthléry in einen Unfall verwickelt, bei dem er den Tod fand. Der Rennwagen wurde daraufhin in einer Garage von Gringard eingemottet, bis er 1958 verkauft und vom neuen Eigentümer restauriert wurde. Dabei wurde 1988 auch der ursprüngliche Bauzustand mit "Cycle-Wings" wiederhergestellt und der Wagen regelmäßig bei Rennen eingesetzt. Insgesamt 56 Jahre verblieb der Wagen beim Eigentümer bis er 2012 wieder zum Kauf angeboten wurde.


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Technische Daten / Specifications:

Fahrwerte / Performance
 
Maße / Measures
km/h 210   kg/leer 950
0-100 km/h (sek)   Maße (mm) L:   B: H:
Verbrauch (L/100 km)(faq)   Radstand (mm) 2500
         
Motor / Engine
Präsentation / Presentation
Zylinder 6R   Kaufpreis (1950)
Hubraum (ccm) 4482   Stückzahl 32 (alle Grand Sport)
Leistung (PS) 240   Debüt
bei Nenndrehzahl (U/min) 5000   Design
 
Vorgängermodell
Nachfolgemodell
 
Rekorde
Testberichte (faq)
Tuning
Internet
 

Ergänzungen oder Fehler bei den technischen Daten können hier mitgeteilt werden.

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