BRM


1950 - 1977

 

BRM 1950 - 1977 Grobritannien
Markenzeichen   Flagge


British Motor Racing, kurz BRM wurde 1945 gegründet, aber erst 1950 vom britischen Rennfahrer und Traditionalisten Raymond Mays mit Leben gefüllt: Er gewann rund 100 britische Firmen für das Projekt eines rein britischen Rennwagen in einer Zeit als sämtliche zu vergebenden Punkte in der neu gegründeten Formel 1 noch an italienische und französische Teams gingen. Als Motor des BRM P15 genannten Erstlingswerkes kam zunächst ein V16-Motor mit zweistufigem Rolls-Royce-Zentrifugalkompressor zum Einsatz. Das Chassis bestand aus Rohren. Das Fahrzeug war zwar bärenstark, aber viel zu kompliziert und anfällig. Der Start mußte deshalb von 1950 auf 1951 verschoben werden.


Jahrelang dümpelte das Team zunächst vor sich hin, bevor es ab 1958 endlich regelmäßig bei Formel 1-Veranstaltungen antreten konnte. 1959 errang Jo Bonnier den ersten Sieg beim Grand Prix von Holland für das Team. 1962 gelang dann der ganz große Durchbruch, als Graham Hill auf dem BRM P57 endlich sowohl Fahrer- als auch Konstruktuers-Titel nach "good old England" holte. In der Folge wurden immerhin noch viermal zweite Plätze bei den Konstrukteuren errungen, 1972 gelang der letzte Sieg eines BRM. Jean-Pierre Beltoise gewann beim Grand Prix von Monaco. 1973 wurde BRM zum Sprungbrett für den späteren Weltmeister Niki Lauda, doch 1977 schlossen die Tore von BRM für immer.


 

Fahrzeuge von BRM:

BRM P15 '1950

 
BRM P57 '1962

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BRM P 160 E '1973

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Literatur
Internet
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Tuning
 

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